München

Tipps zum Wandern – nicht nur für München

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Das Wandern kann eine großartige Möglichkeit sein, die Natur zu genießen und an Orte zu gelangen, an die man mit einem Auto niemals hinkommt. Natürlich gilt das nicht nur für die Stadt München und die umgebende Region München.

Das Wandern ist zusätzlich eine gute Sache für die eigene Gesundheit. Ihr stärkt eure Körpermitte, eure Beine und euren Oberkörper, da das Wandern dazu beiträgt, die kardiovaskuläre Fitness zu verbessern.

Wandern kann man bei fast jedem Wetter

Wandern kann man bei fast jedem Wetter

Es mag aber auch risikoreich sein, unvorbereitet wandern zu gehen. In diesem Blogbeitrag werden wir deshalb einige Tipps für Anfänger erörtern, die die erste Wanderung sicherer und angenehmer machen werden.

Tipp #2 Wanderungen in der Region um München – Planung

Ein guter Ausflug fängt mit der Planung an. Streckenlänge, Gelände und Steigung sollten bei der Auswahl eurer Strecke eine Rolle spielen, Ihr wollt euch schließlich nicht überfordern.

Prägt euch die Strecke für Notfälle immer bestmöglich ein. Auch solltet Ihr euch grundsätzlich über die Wettervorhersage informieren und dem entsprechend planen: Entweder Ihr rüstet euch gegen Wetter und Wind oder Ihr verschiebt die Wandertour.

Sehr wichtig ist, dass Ihr eure Grenzen kennt und danach handelt. Wir bitten euch dringend, nicht zu weit oder etwa zu schnell zu wandern. Arbeitet euch hoch und beginnt mit leichteren und kürzeren Strecken.

Pausiert, wenn Ihr merkt, dass Ihr es braucht, hört auf euren Körper.

Auf einer Wanderung kann immer etwas schief gehen, ganz gleich wie gut Ihr vorbereitet seid. Genau deshalb ist es wichtig, einige grundlegende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, bevor man sich in die Wildnis begibt.

Jemandem zu sagen, wann Ihr zurück sein wollt und wohin Ihr geht, ist immer das erste Gebot.

Stellt sicher, dass Ihr eine Landkarte plus einen Kompass und ein Erste-Hilfe-Set mitnehmt. Und dann solltet Ihr, wann immer möglich, mit mindestens einem Partner wandern.

Tipp #2 Ausrüstung

Ihr solltet euch außerdem vergewissern, dass Ihr das richtige Equipment habt, bevor Ihr euch auf die Tour macht.

Gute Wanderschuhe haben ein paar typische Eigenschaften, ein brauchbares Paar Wanderschuhe ist ein Muss: Sie sind angenehm zu tragen, passen sich gut an und drücken oder reiben nicht.

Das richtige Schuhwerk hat oberste Priorität

Das richtige Schuhwerk hat oberste Priorität

Sie halten lange genug, um über mehrere Jahre getragen zu werden und sie sind standfest, um ein Ausrutschen zu verhindern.

Um Blasen zu verhindern, gibt es spezielle Wandersocken. Diese sind dicker als normale Socken. Anders als herkömmliche Baumwollsocken werden diese nicht nass und sind besonders atmungsaktiv. Dass eure Füße auf Wanderungen geschützt sind, können Einlagen auch gute Dienste leisten.

Wenn es darum geht, welche Kleidung man beim Wandern anziehen sollte, ist das Schichtenprinzip entscheidend. Ihr braucht Kleidung, die den Schweiß ableitet und euch bei kälteren Temperaturen warmhält.

Eine Basisschicht aus Wolle oder Synthetik ist die Basis, gefolgt von einer mittleren isolierfähigen Schicht wie Fleece. Darüber kommt eine wasser- und winddichte Außenschicht. Ihr solltet dazu noch einen bequemen und großen Rucksack mitnehmen, um eure Vorräte zu verstauen.

Tipp #3 Auf dem Weg

Prüft, bevor Ihr losgeht noch einmal, ob Ihr ausreichend Wasser und Snacks eingepackt habt. Es ist wichtig, beim Wandern ausreichend zu essen und zu trinken, so dass immer neue Energiereserven mobilisiert werden können.

Natürlich können auf der Strecke auch Gasthäuser und Ausflugslokale angesteuert werden, stellt dabei aber sicher, dass sie auch offen sind.

Gebt acht, dass Ihr auf dem Weg bleibt und geht früh am Tag los, damit Ihr die Natur in Ruhe genießen könnt. Das Abweichen von dem Weg kann gefährlich sein und dazu führen, dass Ihr euch komplett verlauft.

Sobald Ihr auf dem Weg seid, sollet Ihr auf eure Umgebung achten. Achtet auf kleine Fallen wie Wurzeln und Felsen, über die man stolpern könnte. Achtet auch auf Geröll und selbstverständlich auch auf wilde Tiere.

Möglicherweise besteht nicht immer eine Datenverbindung, also ist der beste Navigator, das Mobiltelefon, mangels Verbindung nicht immer verfügbar. Gerade für Notfälle solltet Ihr auch darauf achten, dass euer Smartphone voll aufgeladen ist.

In der eigenen Geschwindigkeit wandern und nicht zu sehr anstrengen ist auch sehr wichtig. Werdet Ihr zu müde oder die Bedingungen werden euch zu schwer, pausiert wenn nötig. Ein Wanderstock kann auch helfen, die Wanderung etwas zu unterstützen und auch das Gleichgewicht zu halten.

In der Gruppe oder mit Freunden zu wandern ist ein nächster Tipp. Das ist nicht nur sehr viel sicherer, sondern macht auch sehr viel mehr Spaß. Der jeweils andere kann Hilfe holen, sollte einer von euch in Schwierigkeiten geraten.

Gut bewanderte Routen sind eine gute Wahl, sollte das nicht möglich sein.

Tipp #4 Nach der Wanderung

Überlegt euch nach eurer Wanderung, was besser und was nicht so gut gelaufen ist. Denkt daran und habt damit die Möglichkeit, es den nächsten Trip noch besser für euch zu gestalten.

Mit steigender Zahl absolvierter Wandertouren passt sich der eigene Körper an die neuen Ansprüche an und wird kräftiger und ausdauernder.

Der Rucksack ist der beste Freund auf einer Wanderung

Der Rucksack ist der beste Freund auf einer Wanderung

Man sollte darauf achten, eigenen Sehnen und Bänder an den Füßen zu kräftigen, das ist ein besonders wichtiger Punkt.

Das braucht etwas Zeit und wird sich erst nach ein paar Wochen erkennbar machen, deswegen werdet nicht ungeduldig.

Öfter Wandern und Spazierengehen ist der beste Weg, um dies zu erreichen. Dass ausgedehnte Wanderungen nebenbei noch bei der Gewichtsabnahme helfen und gut für Herz und Kreislauf sind, mag euch zusätzlich motivieren.

Wandern in Nürnberg an der Isar – aber richtig

Um die Natur zu genießen und sich etwas zu bewegen, dafür ist Wandern eine gute Chance. Mit der passenden Ausrüstung, etwas gesundem Menschenverstand und angemessener Planung auf der Strecke werdet Ihr eine tolle Zeit beim Wandern haben.

Ihr könnt euch jetzt euren Weg machen, um dem Stress von München mit seinen etwa 1,5 Millionen Einwohnern zu entfliehen, da Ihr die Basis kennt. Arbeitet euch zu längeren Wegen vor und beginnt mit kürzeren Wanderungen. Pausiert häufig und genießt die Landschaft, dafür ist das Wandern ja schließlich da.

Denkt daran, dass eure Sicherheit an aller erster Stelle steht. Kehrt um und lauft nach Hause, wenn Ihr also das Gefühl habt, dass Ihr es nicht mehr schafft.



Redaktion

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